Boehringer Ingelheim Laborgebäude Biberach, Deutschland

Aus städtebaulicher Sicht bildet das Gebäude den Abschluss der Arealbebauung, auch den Endpunkt der alleebestandenen Hauptstrasse des Werksgeländes. Die Tiefe des Baukörpers entwickelt sich über die innere Organisation der Funktionsabläufe und dem Anspruch an ein attraktives Pausen- und Freiflächenangebot im Hinblick auf ein entsprechend attraktives Arbeitsumfeld. Ausgehend von einem maximalen Gebäudeumriss, der pro Geschoss die Organisation der jeweiligen größten Abteilungen ermöglicht, wird ein Baukörper generiert, der unterschiedlich große Loggien an der Außenhülle und mehrgeschossige Lufträume im Inneren erzeugt. Zusammen mit den Erschließungsachsen und Treppenhäusern wird auf jedem Geschoss ein offenes System von kurzen Querverbindungen, und räumlich aufgeweiteten Längsverbindungen geschaffen, die immer Blickbeziehungen nach außen oder zu dem darunter bzw. darüber liegendem Geschoss im Inneren haben.