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Museum im Palais, Graz


Museum im Palais

Graz . 1993 - 2011

Das in der Sackstraße 16 in Graz gelegene denkmalgeschützte ehemalige Stadtpalais der Grafen Herberstein, das von der Straße bis zum Schlossbergfelsen reicht, besteht aus drei Flügeln mit jeweils drei Geschossen und zwei Innenhöfen. Das „Museum im Palais“ fungiert als weiterer Standort der Kulturhistorischen Sammlung des Universalmuseum Joanneum.
In drei Bauabschnitten wurden nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten Sanierungs-, Zubau- und Umbaumaßnahmen durchgeführt. Unter Erhaltung funktionaler Merkmale von historischer Relevanz wurden zugleich Funktionsabläufe neuorganisiert und gruppiert. So befinden sich nun im Erdgeschoss ein adäquater Eingangsbereich, ein Café-Restaurant und Werkstätten, die über den Hof zugängig sind. Die Ausstellungsebenen sind über das Prunktreppenhaus im mittleren Flügel erschlossen. Ein geführter Rundgang zeigt auf etwa 2500 Quadratmetern Dauer- und Sonderausstellungen. Hierfür wurde ein Raum-im-Raum System konzipiert. Es erfüllt zum einen die Anforderungen an Ausstellungsflächen: die Exponate vor Tageslicht zu schützen, einen architektonisch neutralen Hintergrund zu bilden und die Ausstellungstechnik zu integrieren. Zum anderen stellt es ein kontrastierendes Element zu den sichtbar geblieben Prunkräumen dar. Durch die bewusst gesetzten Akzente ergibt sich ein reizvoller Wechsel innerhalb des Ausstellungskonzepts, das die barocken Prunkräume zu einem bedeutsamen Teil des Rundgangs werden lässt. Der gesamte Südflügel beherbergt den Verwaltungsbereich, aufgrund der baulichen Gegebenheiten in kleineren, über einen Gang erschlossene Räumen.
Die Behutsamkeit im Umgang mit dem Bestand war eine der Prämissen des Entwurfs, daher sind die vorgenommenen Eingriffe reversibel. Erschließungselemente wie das Prunktreppenhaus in der Ausstellungsebene, die Zugangstreppenhäuser oder der Erschließungsgang im Verwaltungssteil wurden saniert und neu adaptiert. Um den südländischen Charakter des Gebäudes beizubehalten liegen einige Bereiche weiter im Außenklima. Auf diese Weise bilden das Palais und die in ihm ausgestellten Objekte ein stimmiges Gesamtbild und ergänzen die Ausstellungsvielfalt der Grazer Museen.

 

Projektstandort

Graz, Österreich

Zeitraum

Planung _ 1993 - 2010 in mehreren Phasen
Realisierung _ 1997 - 2011 in mehreren Phasen

Daten zum Bau

Kubatur _ 140.522,7 m3
Grundstücksfläche _ 9.290 m2
BGF _ 7.112 m2
NGF _ 4.885 m2

Auftraggeber

Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Graz

Bilder

Paul Ott

Das in der Sackstraße 16 in Graz gelegene denkmalgeschützte ehemalige Stadtpalais der Grafen Herberstein, das von der Straße bis zum Schlossbergfelsen reicht, besteht aus drei Flügeln mit jeweils drei Geschossen und zwei Innenhöfen. Das „Museum im Palais“ fungiert als weiterer Standort der Kulturhistorischen Sammlung des Universalmuseum Joanneum.
In drei Bauabschnitten wurden nach denkmalpflegerischen Gesichtspunkten Sanierungs-, Zubau- und Umbaumaßnahmen durchgeführt. Unter Erhaltung funktionaler Merkmale von historischer Relevanz wurden zugleich Funktionsabläufe neuorganisiert und gruppiert. So befinden sich nun im Erdgeschoss ein adäquater Eingangsbereich, ein Café-Restaurant und Werkstätten, die über den Hof zugängig sind. Die Ausstellungsebenen sind über das Prunktreppenhaus im mittleren Flügel erschlossen. Ein geführter Rundgang zeigt auf etwa 2500 Quadratmetern Dauer- und Sonderausstellungen. Hierfür wurde ein Raum-im-Raum System konzipiert. Es erfüllt zum einen die Anforderungen an Ausstellungsflächen: die Exponate vor Tageslicht zu schützen, einen architektonisch neutralen Hintergrund zu bilden und die Ausstellungstechnik zu integrieren. Zum anderen stellt es ein kontrastierendes Element zu den sichtbar geblieben Prunkräumen dar. Durch die bewusst gesetzten Akzente ergibt sich ein reizvoller Wechsel innerhalb des Ausstellungskonzepts, das die barocken Prunkräume zu einem bedeutsamen Teil des Rundgangs werden lässt. Der gesamte Südflügel beherbergt den Verwaltungsbereich, aufgrund der baulichen Gegebenheiten in kleineren, über einen Gang erschlossene Räumen.
Die Behutsamkeit im Umgang mit dem Bestand war eine der Prämissen des Entwurfs, daher sind die vorgenommenen Eingriffe reversibel. Erschließungselemente wie das Prunktreppenhaus in der Ausstellungsebene, die Zugangstreppenhäuser oder der Erschließungsgang im Verwaltungssteil wurden saniert und neu adaptiert. Um den südländischen Charakter des Gebäudes beizubehalten liegen einige Bereiche weiter im Außenklima. Auf diese Weise bilden das Palais und die in ihm ausgestellten Objekte ein stimmiges Gesamtbild und ergänzen die Ausstellungsvielfalt der Grazer Museen.

 

Projektstandort

Graz, Österreich

Zeitraum

Planung _ 1993 - 2010 in mehreren Phasen
Realisierung _ 1997 - 2011 in mehreren Phasen

Daten zum Bau

Kubatur _ 140.522,7 m3
Grundstücksfläche _ 9.290 m2
BGF _ 7.112 m2
NGF _ 4.885 m2

Auftraggeber

Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Graz

Bilder

Paul Ott